Verändern jetzt Mädchen die Welt?

Heute ist Internationaler Mädchentag der Vereinten Nationen. 250 Mädchen und junge Frauen aus aller Welt kommen in New York City zusammen, um zu feiern, voneinander zu lernen und um zu überlegen, wie man die Welt verändern kann.

Zwei dieser Mädchen von der Organisation SPARK werden im Laufe des Tages auf dieser Konferenz über die Kraft des Internets und Social Media sprechen, auch indem sie über die großen Erfolge sprechen, die Mädchen unter 18 mit der Nutzung von Change.org erzielt haben. Sie werden dann die 250 Mädchen auffordern, ebenfalls ihre Themen per Online-Petition auf den Weg zu bringen. Einige der Mädchen sind von den UN als Botschafterinnen für das Thema ausgewählt und haben bereits bemerkenswerte Kampagnen gestartet.

Ihr findet all diese Kampagnen unter http://www.change.org/DayofTheGirl, wo in Kürze auch die weiteren der von den von Mädchen gestarteten Themen gesammelt sein werden.

Katy Ma (17) aus Doylestown, Pennsylvania und Mehar Gujral (17) aus Edison, New Jersey sind bei Mitglieder von SPARK und ihre Idee, auf die Kraft des Netzes abzuheben, ist aus einem Grund besonders großartig:

In manchen Teilen der Welt erleben Mädchen besonders viele Widerstände, wenn sie selbstbestimmt leben wollen. Einer dieser Gründe ist oftmals Armut. Ich weiß, dass damit auch oft einhergeht, dass Mädchen keinen Zugang zum Internet haben. Aber überall dort, wo das der Fall ist, kann das Netz seine ganze Wirkung als höchst preiswertes aber zugleich höchst wirksames Organisationsinstrument entfalten. Also auch und gerade für Mädchen, die Gesellschaften leben, in denen ihnen nicht automatisch alle Türen offen stehen.    

Warum ich das meine: Mädchen unter 18 haben Online-Petitionen bereits bei früheren Gelegenheiten genutzt, um sich für Veränderung einzusetzen:

  • Die 16-jährige Esha Marwaha aus Großbritannien führte eine erfolgreiche Kampagne gegen Bildungsminister Michael Gove, um den Klimawandel im Lehrplan von Schulen zu halten.
  • Die 15-jährige Sarah Kavanagh aus Hattiesburg  in Mississippi brachte den Getränkegiganten Gatorade dazu, eine potenziell schädliche Chemikalie nicht weiter einzusetzen
  • Drei Teenagerinnen: Emma Axelrod (15), Elena Tsemberis (16) und Sammi Siegel (15) aus Montclair in New Jersey fanden es unfair, dass die TV-Duelle zwischen Obama und Romney von keiner Frau moderiert werden sollte und überzeugten die verantwortliche Kommission mit einer Petition.
  • Die 10-jährige Abby Goldberg aus Grayslake in Illinois überzeugte ihren Gouverneur, einen Gesetzesetwurf zu verhindern, der das Verbot von Plastiktüten unmöglich gemacht hätte.
  • Die 17-jährige Nazlı Selin Özkan aus Istanbul verhinderte mit ihrer Petition den Verkauf ihrer italienischen Schule durch die italienische Botschaft.

Ich bin gespannt, was die 250 Mädchen heute in New York beratschlagen und für welchen Anliegen sie Kampagnen starten.